Tour

27.03.2012

Südrunde über Kemnitz, Schlalach und Beelitz

Distanz: 102-113km
Hm: ca. 600m
Profil: eben, wellig

Vom Hauptbahnhof aus fahren wir durch Babelsberg über Steinstücken aus der Stadt raus. Statt des Radweges an der Großbeerenstraße könnte man diese auch geradeaus überqueren und am Jagdschloss vorbei den Radweg durch den Wald zur großen Kreuzung nehmen, der Asphalt ist allerdings vergleichsweise rau und die Straße uneben. Wenn man es nicht eilig hat, ist der Weg aber befahrbar. Ob man nach Güterfelde den Weg über Schenkenhorst und Nudow oder den direkten Weg nach Saarmund wählt, ist nur eine Frage der Kilometer. Auf beiden Strecken sind die Radwege in sehr gutem Zustand, auf dem direkten Weg sollte man ihn auf Grund der langen geraden Strecke, die Autofahrer zum Rasen verleitet auch lieber nutzen.

Tremsdorf

Saarmund durchqueren wir geradewegs und folgen der Straße nach Tremsdorf, wo wir nach rechts Richtung Fresdorf abbiegen. Der Belag ist anfangs noch sehr gut bis auf ein riesiges Schlagloch, solche folgen ab der ersten kleinen Abfahrt aber häufiger, bevor die Teerstraße einem Plattenweg weicht, auf dem man bei der ersten Befahrung auf einige Lücken bezüglich eines Durchschlags Acht geben sollte. Auf der Abfahrt in den Ort hinein warten noch zwei Schwellen, die man aber seitlich umfahren kann. Wir biegen links auf die Hauptstraße und fahren diese auf anfangs leicht später stärker welligem Profil über Stücken nach Zauchwitz, "überqueren" den Kreisverkehr und fahren weiter über Rieben nach Dobrikow, wo wir uns rechts Richtung Nettgendorf halten.

Nettgendorf

Der Radweg nach Nettgendorf auf der linken Seite ist schmal, häufig verschmutzt und der Weg zur Ortschaft kurz und nicht sehr stark befahren mit Ausnahme der Biker, die den lokalen Treff ansteuern, somit bietet sich die Straße hier als bessere Alternative an. Ebenso auf dem folgenden Weg nach Zülichendorf: Anfangs wirkt der Radweg noch gut befahrbar, doch sobald der Wald beginnt, gibt es wurzelbedingte Wellen trotz zahlreicher Ausbesserungen. In Zülichendorf biegen wir rechts ab und fahren über Kemnitz zur B2, der wir für 200m südwärts (auf dem Radweg) folgen, verlassen sie aber gleich wieder rechtsseitig.

hinter B2

Die nun folgenden Abschnitte haben Vorzüge und Nachteile: Die Straße über Brachwitz nach Schlalach hat zwar dringend eine Sanierung ihrer Schlaglöcher nötig, ansonsten ist sie aber wenig befahren. Vor- oder Nachteil kann hier je nach Richtung der Wind sein, denn das Gelände öffnet sich und wir steuern direkt auf die Windkraftanlagen zu. In Schlalach kann man wählen, ob man noch über Linthe und Brück fährt (Variante 2) oder wie wir jetzt rechts Richtung Deutsch Bork und Alt Bork, wo man auf ein kurzes Stücj Kopfsteinpflaster trifft, das man - in dieser Richtung rechts - größtenteils umfahren kann und den Rest daneben auf einem Sandstreifen passiert.

Spargelfeld

An der B246 angekommen folgen wir dieser auf einem guten Radweg nach Beelitz (kurz nach Ortseingang verläuft er fließend in die Straße). Im Kreisverkehr nehmen wir die 3. Ausfahrt nach Beelitz-Heilstätten, noch innerorts kann man gleich auf den neugebauten Weg wechseln und Schwung für die kurze Rampe am Ortsausgang zu holen. Vorichtigig muss man nach der Rampe an der nächsten Straßenmündung sein, denn die Kantsteine sind dort etwas hoch. In B.-Heilstätten angekommen endet der Radweg (leider) in einem rechten Winkel und wir müssen für die 200m bis wir rechts auf den Europaradweg nach Ferch abbiegen (Achtung: unscheinbar, Hinweisschild auf der linken Straßenseite und 2m Sand zu überqueren), auf der Straße fahren.

Europaradweg

Über den Radwanderweg kann man geteilter Meinung sein. Für Schnellfahrer ist er sicher nichts, zu viele Wurzeln haben ihn im ersten und letzten Viertel schon unterwachsen, im ersten Viertel wartet in einer Senke auch noch eine alte Bahntrasse, aber wer seine Intervalle auf andere Streckenabschnitte (zum Beispiel auf das kurze aber knackig-wellige zweite Viertel zwischen Unterführung und erster Autobahnbrücke) kann hier in ruhiger Fahrweise die Natur genießen. Über Ferch folgen wir dann der Straße am Schwielowsee entlang nach Caputh und auf dem linksseitigen Radweg (ist besser als die Straße) weiter nach Potsdam.


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Variante 2

Solar und Wind

Von Schlalach aus kann man noch weiter nach Linthe fahren, die Straße ist hier in gutem Zustand. Von Linthe nach Brück nutzen wir den Radweg, wechseln in Brück spätestens nach dem Bahnübergang aber wieder auf die Straße und folgen dieser der Vorfahrt nach. Nach Brück-Ausbau besteht der "Radweg" nur aus Platten, die ihre beste Zeit lange hinter sich haben, das kurze Stück sollte man lieber auf der Straße bleiben. Nach Neuendorf führt linksseitig ein guter Radweg. Im Ort hat man die Möglichkeit der Straße bzw. dem sehr guten Radweg direkt nach Beelitz zu folgen und auf die Strecke der Variante 1 zu treffen oder in Neuendorf den etwas versteckten Zugang auf der linken Seite zum Europaradweg zu nutzen. Bis Borkheide ist dieser auch in gutem Zustand, der Weg nach Beelitz-Heilstätten beinhalten jedoch auch die eine oder andere baumwurzelbedingte Welle. In B.-H. angekommen folgt man der Spiel- zur Hauptstraße, biegt rechts und nach ein paar hundert Metern links ab und ist wieder auf der ursprünglichen Strecke.


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